
Silvester… der große Reset-Button des Lebens.
Regisseur Garry Marshall ist dafür berühmt, die Liebe ebenso warmherzig wie komisch auf die Leinwand zu bringen. Die Neujahrsnacht bezeichnet er als die perfekte Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, über die Fehler des vergangenen Jahres nachzudenken – und darüber, wie man sie in Zukunft vielleicht vermeiden kann. Aber man sollte auch für das Erreichte dankbar sein. Eine lustige, aufregende, wunderbare Zeit, die nicht nur eine Aufbruchstimmung, sondern auch ein bisschen Verrücktheit mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung – alles scheint wieder möglich, wenn man sich erneut darauf einlässt.
Zweifellos läuft die Liebe allem anderen den Rang ab, wenn am 31. Dezember der Countdown beginnt und viele Paare jenem besonderen Kuss um Mitternacht entgegenfiebern. Andere inspiriert die Magie dieser Nacht dazu, sich für ein ganzes Leben zu binden, und wieder andere beschließen, die Chance zu nutzen und sich auf einen neuen Partner einzulassen, der vielleicht der Richtige ist. Doch die emotionale Bandbreite des Festtags beinhaltet noch mehr: New Year's Eve (Happy New Year) variiert Romanzen in all ihren köstlichen und wahnsinnigen Schattierungen, beleuchtet die Liebe aber auch in einigen anderen Erscheinungsformen: Vergebung, Mitgefühl und das Alltagswunder, wenn Menschen ihr Herz plötzlich einer neuen Sichtweise öffnen.
Im Film werden diese Aspekte in einer Reihe individueller Schicksale präsentiert, die so wirken, als seien sie zufällig aus den unzähligen Geschichten ausgewählt, die sich tagtäglich ereignen. Jede steht für sich, wobei manche einander auch kurz streifen, während andere ihren perfekten Schluss erst finden, indem sie miteinander verbunden werden. Als ehemaliger Schlagzeuger einer Jazz-Band sagt Marshall: Jede Szene nehme ich als Musik wahr, ich höre den Rhythmus und die Noten im Dialog. In Happy New Year gibt es ebenso anrührende wie auch komische Momente, jede der vielen Geschichten findet ihren eigenen Takt. Ich verschiebe gern die einzelnen Elemente und halte so das Gleichgewicht zwischen intensiven und lockeren Szenen.
© 2011 Warner Bros. Pictures Germany